Windpark Lindau/Rußdorf



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Name der Gesellschaft:
MBBF Windpark GmbH & Co. V. Betriebs KG

Anzahl der WEA: 2

Anlagentyp:
GE 1.5sl (GENERAL ELECTRIC Wind Energy GmbH)

Nabenhöhe: 100 m

Rotordurchmesser: 77 m

Installierte Gesamtleistung: 3,0 MW

Bundesland: Thüringen/Sachsen

PLZ Gemeinde:
07613 Heideland/09212 Limbach/Oberfrohna


Lindau
Der Standort der Windkraftanlage in Lindau liegt 287 m ü. NN und ca. 1 km nordnordwestlich der Ortsmitte von Lindau und 1 bis 2 km westlich der BAB A9. Die Höhe des umgebenden Geländes bewegt sich zwischen 150 m ü. NN und 300 m ü. NN. Im Vergleich zur Umgebung ist die Lage des Standortes in mehrfacher Richtung leicht exponiert, so dass vor allem in der Nabenhöhe von 100 m über Grund Ertragszuschläge zu erwarten sind.

Die Umgebung des Standortes ist im Umkreis von 1 km überwiegend offen und wird meist landwirtschaftlich genutzt.

In der weiteren Standortumgebung befinden sich überwiegend offene Flächen. Kleine Waldgebiete deren Verteilung recht homogen ist und eine Reihe kleiner, locker bebauter Siedlungen führen bedingt zu Veränderungen der Rauhigkeit in einer Bezugshöhe von 10 m über Grund. In einer Nabenhöhe von 100 m über Grund sind jedoch keine diesbezüglichen Einflüsse mehr nachzuweisen.

 

Rußdorf
Der Anlagenstandort im Ortsteil Rußdorf der Stadt Limbach-Oberfrohna befindet sich im Vorland des Erzgebirges etwa 15 km entfernt vom Zentrum der Stadt Chemnitz. Die Region ist dem südlichen Rand des Mittelsächsischen Lößlehmgebiets zuzuordnen. Der Standort liegt im Norden/Nordwesten von Rußdorf in einer Höhe von 362 m ü. NN. Die Nabenhöhe der Windkraftanlage liegt somit 462 m ü. NN. Die nähere Umgebung im Umkreis von 1 km ist überwiegend offen und wird meist landwirtschaftlich genutzt.

Vorherrschend zeigt das weitere Umfeld landwirtschaftliche Strukturen. Von der relativ homogenen Struktur hebt sich das Stadtgebiet von Limbach-Oberfrohna im Osten und die weitgehend geschlossene Bewaldung um Steinberg (401 m ü. NN), Langenberger Höhe (484 m ü. NN), Kapellberg (431 m ü. NN) und Totenstein (483 m ü. NN) ab. Der Waldstreifen zieht sich in einer Distanz von 3 bis 5 km, in einem Bogen ostsüdöstlich bis zum südsüdwestlichen Sektor hin. In Abhängigkeit von der Entfernung zum Standort und der vom Wind überstrichene Fläche resultiert hieraus eine mäßige Erhöhung der Rauhigkeit.

Die bewaldeten Erhebungen im Südosten stellen darüber hinaus ein orographisches Hindernis dar, das luvseitig, zumindest in niedrigen Höhen über Grund zu Minderungen der Windgeschwindigkeit führt. Expositions-Vorteile des Standortes bei Anströmung aus anderen Richtungen gleichen diese eher leichten Defizite aber mehr als aus.